Ich möchte mich vorstellen:

Mein Name ist Jan Singelmann, ich bin Rettungsassistent und lebe in Braunschweig.

In diesem Blog möchte ich Geschichten aus dem Rettungsdienstalltag erzählen. Fast alle Begebenheiten habe ich selbst erlebt, gebe sie aber in einem verzerrten Bild wider, um möglichst die Schweigepflicht und Persönlichkeitsrechte meiner Patienten, Angehörigen und Kollegen zu wahren.

Geboren wurde ich ebenfalls in Braunschweig, mittlerweile vor mehr als 26 Jahren, habe meine Kindheit und Jugend allerdings im 20 Kilometer entfernten Schöppenstedt verbracht. Dort lernte ich auch meine Liebe zum Schwimmen kennen und so auch die DLRG. In der Ortsgruppe Schöppenstedt traf ich viele interessante Charaktere und auf mein Interesse am “Retten”.

Während und nach der Rettungsschwimmausbildung durchlief ich die Ausbildung zum Sanitätshelfer der DLRG und schloss die Fachausbildung “Wasserrettungsdienst” ab. Mittlerweile habe ich einige Weiterbildungen in der DLRG durchlaufen, neben der Ausbildung zum Jugendleiter auch die zum Bootsführer, Wachleiter, KatS-Unterführer, Strömungsretter und EH-Ausbilder.

Während der Zeit vorm Abitur stieg der Druck, einen konkreten Berufswunsch zu formulieren. In der Zeit als Primaner (nicht Primat…) wusste ich recht schnell, dass ich zumindest als Zivi oder FSJler in den Rettungsdienst hineinschauen wollte. Mein großes Karriereziel sollte allerding der Arztberuf sein.

Wie es so kommt (da können sicher einige ein Lied von singen) hat es mit dem Warten aufs Studium leider etwas länger gedauert, sodass ich auch nach Beendigung meines FSJ beim DRK dem Rettungsdienst Braunschweig erhalten blieb.

Nach der Ausbildung zum Rettungssanitäter hatte ich noch ein kleines Gastspiel beim DRK, wurde allerdings recht zügig gegangen. Nach einem mehrmonatigen Gastspiel bei der Blut- und Organtransportconsulting “Magic One” halfen mit 2007 die Malteser wieder auf die Füße und stellten mich ein.

Nach einer berufsbegleitenden Ausbildung zum Rettungsassistent an der Johanniter-Schule Hannover unterstütze ich die Hilfsorganisation auch als ausgebildeter stellvertretender Hygiene- und Medizinproduktebeauftragter.

Geplant ist nun im nächsten Jahr die Weiterbildung zum Lehrrettungsassistenten.

Die Zukunft steht in den Sternen.